(Frau Clandon:) Das würde deine letzte Erinnerung an deinen Vater gewesen sein, wenn ich euch nicht von ihm fortgenommen hätte. Ich habe ihn eurem Leben ferngehalten: haltet ihr ihn nun dem meinen fern, indem ihr nie wieder in meiner Gegenwart von ihm redet.
(Gloria bedeckt einen Augenblick schaudernd ihr Gesicht mit den Händen. Da sie jemanden vor der Tür hört, wendet sie sich ab und tut so, als wäre sie damit beschäftigt, die Namen der Bücher im Bücherschrank zu besehen.)
(Frau Clandon setzt sich auf das Sofa.)
(Dr. Valentine kehrt zurück:) Ich hoffe, ich habe Sie nicht allzu lange warten lassen. Mein Hausherr ist wirklich ein außergewöhnlicher Kerl!
(Dolly lebhaft:) Oh, erzählen Sie uns das!—Auf wie lange hat er Ihnen die Zahlungsfrist verlängert?
(Frau Clandon außer sich über ihres Kindes Manieren:) Dolly! Dolly!
Liebe Dolly! Gewöhne dir doch das Fragen ab!
(Dolly verstellt demütig:) O bitte, verzeihen Sie… Aber Sie werden es uns erzählen—nicht wahr, Herr Doktor?
(Dr. Valentine.) Die Miete will er gar nicht haben. Er hat sich an einer brasilianischen Nuß einen Zahn gebrochen und mich gebeten, ihn zu untersuchen und dann mit ihm zu frühstücken.
(Dolly.) So rufen Sie ihn herein und ziehen Sie ihm den Zahn gleich aus; dann wollen wir ihn auch zum Frühstück mitnehmen! Sagen Sie dem Mädchen, sie soll ihn heraufholen. (Sie läuft zur Glocke und klingelt energisch. Dann wendet sie sich mit plötzlichem Bedenken zu Dr. Valentine und fügt hinzu:) Ich nehme an, daß er ein angesehener Mann ist… wirklich angesehen?
(Dr. Valentine.) Sicherlich! Nicht wie ich.