(Das Stubenmädchen verbessernd:) Herrn McNaughtan, gnädiges Fräulein.
(Ab.)

(Dolly wiederholt den Namen wie eine Lektion:) McNaughtan—McNaughtan—McNaughtan—McNaughtan… (Sie setzt sich nachdenklich an den Schreibtisch:) Ich muß diesen Namen lernen, oder der Himmel weiß, wie ich ihn nennen werde.

(Gloria.) Phil, kannst du an diese entsetzliche Mitteilung glauben, die uns die Mutter eben über unsern Vater gemacht hat?

(Philip.) Oh, es gibt viele Menschen solchen Schlages. Der alte Chamico pflegte seine Frau und seine Töchter mit einer Pferdepeitsche durchzubleuen.

(Dolly verachtungvoll:) Ja, ein Portugiese!

(Philip.) Menschen, die Tiere sind, haben immer viel Ähnlichkeit, ob es nun Portugiesen oder Engländer sind, Dolly. Verlaß dich auf meine Menschenkenntnis. (Er nimmt seine Stellung auf dem Kaminteppich mit einem verantwortlichen altklugen Aussehen wieder ein.)

(Gloria mit bekümmertem Gewissen:) Ich glaube nicht, daß wir jemals unser altes Rätselspiel "wer mag unser Vater sein" wieder spielen werden.—Dolly, tut's dir um deinen Vater leid—den Vater mit dem vielen Geld?

(Dolly.) Und du, wie steht es mit deinem Vater, dem einsamen alten Mann, mit dem zärtlichen kummervollen Herzen? Der ist dir nun auch durch die Binsen gegangen, wie es scheint.

(Philip.) Es steht außer Zweifel, daß der alte Herr ein zerplatzter Aberglauben ist. (Man hört Dr. Valentine vor der Tür mit jemandem sprechen:) Aber still—er kommt!

(Gloria nervös:) Wer?