(Die junge Dame.) Weil Sie mir sagten, daß das noch fünf Schilling extra kostete.

(Der Zahnarzt unangenehm berührt:) Oh, sagen Sie das nicht! Da hab' ich das Gefühl, als hätte ich Ihnen wegen der fünf Schillinge weh getan.

(Die junge Dame mit kühler Dreistigkeit:) Nun, das haben Sie auch. (Sie steht auf:) Warum auch nicht?… Es ist Ihr Beruf, den Leuten weh zu tun. (Es macht ihm Spaß, in dieser Weise behandelt zu werden, und er kichert heimlich, während er fortfährt, seine Instrumente zu reinigen und wieder wegzulegen. Sie schüttelt ihr Kleid zurecht, blickt sich neugierig um und gebt an das Fenster.) Sie haben aber wirklich eine schöne Aussicht auf das Meer von diesen Zimmern aus! —Sind sie teuer?

(Der Zahnarzt.) Ja.

(Die junge Dame.) Ihnen gehört aber nicht das ganze Haus?

(Der Zahnarzt.) Nein.

(Die junge Dame kippt den Stuhl, der vor dem Schreibtisch steht, um und betrachtet ihn kritisch, während sie ihn auf einem Fuß herumwirbelt:) Ihre Einrichtung ist aber nicht die allermodernste; nicht wahr?

(Der Zahnarzt.) Sie gehört dem Hausherrn.

(Die junge Dame.) Gehört ihm dieser hübsche bequeme Rollstuhl auch?
(Sie zeigt auf den Operationsstuhl.)

(Der Zahnarzt.) Nein, den habe ich gemietet.