(Philip sekundiert ihr warm:) Und wo der Bart?!—Der Mantel?—Das poetische Aussehen?!

(Dolly.) Oh, Herr McComas! Sie haben sich ganz und gar verdorben!
Warum haben Sie nicht gewartet, bis wir Sie gesehen haben?!

(McComas verdutzt, aber seinen Humor zusammennehmend, um sich der schwierigen Lage gewachsen zu zeigen:) Weil für einen Rechtsanwalt achtzehn Jahre eine zu lange Zeit ist, um sich da nicht die Haare schneiden zu lassen.

(Gloria auf der andern Seite von McComas:) Guten Tag, Herr McComas. (Er wendet sich um, und sie ergreift seine Hand und drückt sie, mit einem geraden, aufrichtigen Blick in seine Augen:) Wir freuen uns, Sie endlich zu sehen.

(McComas.) Fräulein Gloria, nicht wahr? (Gloria lächelt zustimmend und zieht ihre Hand mit einem letzten Druck zurück. Sie tritt hinter die Gartenbank und neigt sich über die Lehne neben Frau Clandon:) Und dieser junge Herr?

(Philip.) Ich wurde in einer verhältnismäßig prosaischen Laune getauft.
Ich heiße—

(Dolly ergänzt sein Zitat für ihn, deklamatorisch:) "Ich heiße Norval, auf den Grampianhügeln"…

(Philip ernsthaft deklamierend:) "mein Vater weidet seine Herde, nur ein Schäfer"—[*]

[Footnote *: Norval ist der Sohn eines alten Bauern im Trauerspiel
"Douglas" von John Horne (1724-1808).]

(Frau Clandon unterbrechend:) Meine lieben Kinder, seid nicht so albern!—Alles erscheint ihnen hier so neuartig, Finch, daß sie in der tollsten Laune sind. Sie halten jeden Engländer, dem sie begegnen, für einen Witz.