(McComas versucht Frieden zu stiften:) Gehen Sie, McNaughtan, machen Sie sich nichts daraus! Sie ist die Tochter ihres Vaters, weiter nichts.

(Frau Clandon mit tiefem Groll:) Das hoffe ich nicht, Finch. (Sie erhebt sich. Alle erheben sich ein wenig.) Herr Doktor, nicht wahr, Sie entschuldigen mich? Ich fürchte, Dolly ist über diesen Vorfall ganz außer sich, ich muß zu ihr gehen.

(McNaughtan.) Um ihre Partei gegen mich zu ergreifen—was?!

(Frau Clandon ihn ignorierend:) Gloria, willst du mich bei Tisch, so lange Ich fort bin, vertreten, liebes Kind? (Sie geht auf die Stufen zu. McNaughtans Augen folgen ihr mit bitterem Haß; die übrigen beobachten sie in verlegenem Schweigen und fühlen sich von dem Zwischenfall sehr peinlich berührt.)

(Der Kellner hält Frau Clandon am Rande der Stufen auf und bietet ihr eine Schachtel Wachsbölzer an:) Die junge Dame hat die Streichhölzer vergessen, gnädige Frau. Wenn Sie so gütig sein wollten, gnädige Frau—

(Frau Clandon nimmt, durch den Zauber seiner süßen und ermunternden Stimme überrascht, den Ton dankbarer Höflichkeit an:) Ich danke Ihnen sehr. (Sie nimmt die Wachshölzer und geht hinab an den Strand.)

(Der Kellner zieht seinen Gehilfen durch die Küchentür mit sich ins
Hotel und überläßt die Gesellschaft sich selbst.)

(McNaughtan sich in seinen Stuhl zurückwerfend:) Eine Mutter nach
Ihrem Geschmack, McComas! Eine Mutter nach Ihrem Geschmack!

(Gloria standhaft:) Ja—eine gute Mutter!

(McNaughtan.) Und ein schlechter Vater—das meinst du doch, was?