(Philip.) Sie sind alt, Vater William, aber Sie sind der aufmerksamste
Mensch, den ich kenne.—Nein, behalten Sie die Sonnenschirme und geben
Sie mir die Strandstühle. (Er nimmt sie.)
[Footnote: Zitat aus einem Gedicht von Southey.]
(Der Kellner mit schmeichlerischer Dankbarkeit:) Zu gütig, junger Herr.
(Philip.) Finch, teilen Sie mit mir. (Er gibt ihm welche.) Kommen Sie!
(Sie gehen zusammen die Stufen hinunter.)
(Dr. Valentine zum Kellner:) Lassen Sie mich auch etwas hinuntertragen. .. einen von diesen. (Er will ihm einen Sonnenschirm abnehmen.)
(Der Kellner diskret:) Der gehört der jüngeren Dame, Herr Doktor. (Dr. Valentine überläßt ihn dem Kellner.) Wenn Sie gestatten wollten, so glaube ich, Sie sollten lieber dies hier nehmen. (Er legt den Sonnenschirm auf McNaughtans Stuhl und zieht aus seiner hinteren Fracktasche ein Buch. Ein Damentaschentuch ist zwischen den Blättern als Lesezeichen eingelegt.) Das ist das Buch, in dem die ältere junge Dame jetzt gerade liest. (Dr. Valentine ergreift es eifrig.) Danke schön. Schopenhauer, wie Sie sehen. (Er nimmt die Sonnenschirme wieder auf.) Ein sehr interessanter Autor, Herr Doktor, namentlich was die Damen betrifft. (Er geht die Stufen hinab.)
(Dr. Valentine im Begriff, dem Kellner zu folgen, erinnert sich an
McNaughtan und ändert seinen Entschluß. Er geht ziemlich aufgeregt zu
McNaughtan:) Nein, wirklich, McNaughtan: schämen Sie sich denn gar
nicht?
(Mc Naugthan streitsüchtig:) Mich schämen?… Weshalb?
(Dr. Valentine.) Weil Sie sich betragen haben wie ein Bär!… Was wird Ihre Tochter von mir denken, daß ich Sie hergebracht habe?
(McNaughtan.) Ich habe noch keine Zeit gefunden, darüber nachzusinnen, was meine Tochter von Ihnen denkt.