167. Eine Maria mit dem Kinde auf einer Rasenbank sitzend, in einem reichen weit ausgebreiteten Gewande; reizende, sehr leichte Federzeichnung, mit der Jahrszahl 1503.
ad 5. In dem Königlichen Kupferstich-Cabinet zu Berlin, besteht der Hauptschatz Dürer’scher Zeichnungen in 57 Portraitskizzen aus der früheren Sammlung des Herrn von Derschau in Nürnberg, welche zu der etwa gleichen Zahl gehören, die Heller aus derselben Sammlung erwarb und in seinem Leben und Werken Albrecht Dürer’s, pag. 21 bis 34, näher anführt und beschreibt. —
Sämmtlich sind sie mit Kohle und Kreide meist sehr leicht gezeichnet und die dargestellten Personen nach links gewendet, bis auf eine einzige Ausnahme[76], ganz im Profil dargestellt.
Gleich den Hellerschen — gegenwärtig in der Stadtbibliothek zu Bamberg aufbewahrten — sind die Zeichnungen silhouettenartig ausgeschnitten und auf starkes weißes Papier geklebt, so daß die Wasserzeichen selten wahrgenommen werden können.
Nach den alten Unterschriften und der Einordnung des Königlichen Kupferstich-Cabinets sind die Dargestellten:
Fürstliche Personen, 10, als:
»Markgraff Jochain Churfürst«
»Markgraff Jochain, Sohn«
»Frau Margareth,«
»Bischoff zu Brandenburg,«
»Albrecht Bischoff und Churfürst zu Maintz,«
»Der von Anhaldt,«
»Geörg Graf zu Wirtenberg,«
»Friedrich von Bayern, Pfalzgraff etc.«
Zwei ohne Namensbezeichnung.
Vornehme vom Adel, 5, als:
»Ulrich von Hutten,«
»Bonaventura Fortenbach,«
»Graf Bertolt von Henneberg,«
»N. von Emershofer, Teutscher Herr,«
»Sigmundt von Dietrichstein.«
Geistliche, 9, als: