des Wappens mit den Lilien Nr. 11, dieses jedoch erst in den letzten Lebensjahren 1525, 1526 und 1528,
des stehenden Hundes Nr. 13,
der kleinen hohen Krone Nr. 36, letzteres nicht vor 1523.
Einzeln trifft man auch sonst ungewöhnliche Wasserzeichen, als: eine Krone mit Strich und dreieckter Spitze darunter, ein Rad mit gekrümmten Zacken, eine gekrönte Schlange; ein einziges Mal habe ich auch das Wappen von Augsburg, Nr. 18, angetroffen.
Bei den zahlreichen größeren Portrait-Skizzen in Kohle und Kreide, welche von Dürer’s niederländischer Reise herstammen, findet man in den Papieren vorzugsweise das Wasserzeichen der hohen Krone, Nr. 4, jedoch auch des Ankers im Kreise, Nr. 7, und des stehenden Hundes, Nr. 13.
Zu den ausgeführten, oft angetuschten und weiß gehöheten Studien und Zeichnungen verwandte Dürer Papier mit farbigem Grunde.
Während seines Aufenthaltes in Venedig in den Jahren 1506 und 1507 gebrauchte er dazu ausschließlich ein blau geschöpftes Papier, welches als Wasserzeichen den Anker im Kreise hat und auch von gleichzeitigen italienischen Künstlern benutzt zu werden pflegte[84]. Es ist dasselbe, auf welchem später Antonio da Trento seine Holzschnitte in Clair obscur abdruckte.
Dieses Papier trifft man bei Dürer vor oder nach der italienischen Reise niemals, und er gebrauchte sonst zu solchen Zeichnungen ein besonders starkes weißes Papier, in dem man oft das Wasserzeichen der hohen Krone sieht, und welches er auf einer Seite mit einem grauen, bläulichen, grünlichen oder schwarzen, zuweilen auch mit einem rothen oder bräunlichen Farbengrunde überzog. —
Abbildungen
Wasserzeichen