Viel mannichfaltiger als bei Dürer’s Kupferstichen sind bei dessen Holzschnitten die Wasserzeichen derjenigen Papiere, welche man bei den späteren Abdrücken derselben antrifft, eine natürliche Folge davon: daß die Holzstöcke weit länger als die Kupferplatten brauchbare Abdrücke gaben, auch der Werthlosigkeit des Materials wegen, weniger abhanden gekommen oder zu anderen Zwecken verbraucht sind. —

Es würde zu weit führen, von allen diesen nach Dürer’s Tode vorkommenden Wasserzeichen, welche theilweise einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten begreifen, Nachbildungen zu geben, doch habe ich von einigen der wichtigsten oder am häufigsten vorkommenden Durchzeichnungen nehmen lassen. Es sind:

Nr. 40. Ein verziertes Römisches K, Entfernung der Drathstriche 12½ Linien.

Nr. 41. Das Wappen der Stadt Nürnberg, Entfernung 10½ bis 11 Linien.

Nr. 42 und 42 a. Eine Art Fischblase mit Stern oder Blume, Entfernung 10 bis 11 Linien.

Nr. 43. Zwei geschweifte, wie ein Hufeisen verbundene Thürme, Entfernung 12¾ Linien.

Nr. 44. Ein geschweiftes langes Wappen, Entfernung 12½ Linien.

Nr. 45. Ein großes geschweiftes Wappenschild mit Krone, Entfernung 11½ bis 12 Linien.

Nr. 46. Ein Wappenschild mit Querbalken, Entfernung 10 Linien.

Nr. 47. Eine Schlange, Entfernung 12 und 12½ Linien.