Die Platten 3 bis 8 sind mit den Zahlen 1 bis 6 bezeichnet. —

B. 140 bis 145. Die sechs Stickmuster.

Diese kunstreichen Holzschnitte, welche Dürer in seinem Tagebuche[57] »die Sechs Knoten« benennt, sind in den ersten Drucken, ohne das Monogramm unsers Meisters, sehr selten, besonders vollzählig, da gewöhnlich Nr. 144 fehlt. Das Papier dieser Drucke von besonders feiner Masse, ist weiß, fest und dünn, mit einer Entfernung der Drathstriche von 14 Linien. Das Wasserzeichen desselben, welches wegen des schwarzen Grundes nur theilweise wahrgenommen werden kann, ist das bei Dürer selten vorkommende, des Cardinalhuts.

Die zweiten Drucke, mit Hinzufügung des Monogramms auf den ersten vier Blättern, haben weniger Schärfe und Klarheit. Sie kommen auf verschiedenen Papieren vor, mit dem Wasserzeichen eines Kreuzes im Kreise, eines römischen E im Kreise, Nr. 55, und des Reichsadlers. Die älteren davon haben indeß ein gutes festes Papier, welches denen der ersten Drucke nahe kommt, indeß nur einen Abstand zwischen den Drathstrichen von 12 Linien hat.

Die späteren Abdrücke von Nr. 140 zeigen einen sehr sichtbaren Sprung des Holzstockes.

B. 146 und 147. Zwei Männer, welche zeichnen,

gehören zu Dürer’s Werk »Underweysung der meßung, mit dem zirkel vn̄ richtscheyt, u.s.w.« und finden sich bei der ersten Ausgabe von 1525 auf den Blättern qij und qiij.

Das Papier hat das Wasserzeichen des Ankers im Kreise, Nr. 30, mit Entfernung der Drathstriche von 14¼ Linien.

B. 148 und 149. Ein Mann zeichnet eine Urne, Ein Mann zeichnet eine Frau,

kommen erst in der zweiten im Jahr 1538 veranstalteten Ausgabe des obigen Buches vor, wo sie auf der Rückseite des Blattes q3 abgedruckt sind. Das Papierzeichen ist hier ein kleiner Reichsapfel mit Kreuz darüber, Nr. 37. Die Entfernung der Drathstriche beträgt 12¾ Linien.