161. Zeichnung vom Jahre 1509, oben rund. Sie stellt Gott Vater, von Engeln umgeben dar, unten sind Engel, welche Teufelsgestalten niederstürzen, rechts zur Seite wird einem knieenden Manne — augenscheinlich Portrait — von einem Engel zugesprochen.
162 und 163. Colorirte Federzeichnungen zu einem Schuh in natürlicher Größe, nebst dabei geschriebenen Erläuterungen.
164. Federzeichnung des St. Antonius des Einsiedlers mit Kreuz und Glocke, welcher in einem Buche liest.
165. Colorirte Zeichnung zweier fliegender Engel, welche eine Krone tragen.
166. Ein Kameel, auf beiden Seiten des Blattes mit der Feder gezeichnet, aus der Sammlung des Sir Peter Lely.
167. Eine Maria mit dem Kinde auf einer Rasenbank sitzend, in einem reichen weit ausgebreiteten Gewande; reizende, sehr leichte Federzeichnung, mit der Jahrszahl 1503.
ad 5. In dem Königlichen Kupferstich-Cabinet zu Berlin, besteht der Hauptschatz Dürer’scher Zeichnungen in 57 Portraitskizzen aus der früheren Sammlung des Herrn von Derschau in Nürnberg, welche zu der etwa gleichen Zahl gehören, die Heller aus derselben Sammlung erwarb und in seinem Leben und Werken Albrecht Dürer’s, pag. 21 bis 34, näher anführt und beschreibt. —
Sämmtlich sind sie mit Kohle und Kreide meist sehr leicht gezeichnet und die dargestellten Personen nach links gewendet, bis auf eine einzige Ausnahme[76], ganz im Profil dargestellt.
Gleich den Hellerschen — gegenwärtig in der Stadtbibliothek zu Bamberg aufbewahrten — sind die Zeichnungen silhouettenartig ausgeschnitten und auf starkes weißes Papier geklebt, so daß die Wasserzeichen selten wahrgenommen werden können.
Nach den alten Unterschriften und der Einordnung des Königlichen Kupferstich-Cabinets sind die Dargestellten: