„Nein, glaube das nicht, Rosseherre, ich bin im Gegenteil sehr glücklich gewesen.“

„Ja, niemand begreift, weshalb du hier lebst — hier, wo nichts ist?“

„Es gefällt mir hier.“

Rosseherre wußte nichts mehr zu fragen. Ihr Gesicht war nun ganz dunkel geworden, nur ihre Haube leuchtete noch.

„Die Nächte sind nun so schön und warm, Rosseherre,“ sagte ich, „du solltest hören wie die Grillen bei Sturmvilla in den Nächten lärmen.“

Rosseherre drehte sich ein wenig und lachte leise. Ich sah das Weiße ihrer Augen und ihre Zähne.

„Kenavo!“ sagte sie dann.

„Kenavo!“

XV

In den Nächten war nichts als die Dunkelheit, das Schlagen des Meeres, das Feilen der Grillen und meine Sehnsucht nach unbekannten und unmöglichen Dingen. Die Erde war schwarz und das Meer, und ich war allein.