Gott sei Dank, die beiden Burschen gingen.
Der General legte sich behaglich in den Sessel zurück.
„Aber das Pferdematerial?“ fragte eine skeptische Stimme in seinem Ohr. Tag und Nacht war er mit den Problemen des Krieges beschäftigt. „Ob die Pferde noch den Anstrengungen einer Offensive gewachsen sein werden —?“
„Die Pferde sind ausgeruht — gut gefüttert und gepflegt“, antwortete eine zweite, zuversichtliche Stimme.
Wieder war Ruhe, wieder herrliches Schweben im Nichts. Der General verschwand im Rauch der Havanna.
Heute abend würde er bei Dora speisen. Es war Freitag. Dienstags und Freitags pflegte der General, wie schon erwähnt, bei Frau v. Dönhoff zu Abend zu essen.
Plötzlich aber erhellte ein Gedanke die Augen des Generals. Sie erweiterten sich, blinkten hell aus der Dämmerung der Speisekapelle. Kalt, wach, nachdenklich. Der Gedanke hatte sie ganz erfüllt.
„Wo war Ruth?“ fragte er, und die Augen wuchsen.
Dann schlossen sie sich zur Hälfte, nur noch ein Spalt war sichtbar, ein Spalt funkelnden Eises.
Und diese unverständliche Bemerkung in dem Brief des kleinen Mannes mit dem blaugefrorenen Gesicht —?