„Beuge dein Ohr — so — sage mir und verzeihe die Frage, ich weiß ja nicht, ob ich alles fragen darf?“

„Alles, alles, Susanna!“

„Wirklich alles, alles?“

„Ja!“

Susanna blickte Grau lange an. Sie schüttelte den Kopf. „Nein, ich sage es nicht — doch ich frage es — ich frage nur — du sollst nicht antworten, hörst du! Würdest du mir versprechen — du sollst es ja nicht tun — ich frage bloß — würdest du mir versprechen, kein Mädchen nach mir zu küssen? Würdest du? Ich frage bloß, du versprichst ja nichts.“

„Ich würde es dir versprechen, Susanna, meine Freundin!“

„Wenn ich — es nun sagte?“

„Sage es, meine Geliebte!“

„Willst du mir versprechen — nein, nein, nein, laß es mich nicht sagen — nein, es macht mich glücklich, zu denken — nein. Vielleicht werde ich es ja doch tun? Aber nein, nicht dies. Ich wollte ja gar nicht dies fragen. Ich darf doch fragen was ich will, du hast es gesagt. Hast du?“

„Ja, Susanna!“