„Doch, ganz von selbst! Durch Wolle oder Vorhänge oder irgend etwas. Es war furchtbar für die Familie. Denken Sie nur, all die alten kostbaren Möbel und Bilder, die verbrannt sind. Aber das ist es nicht allein. Sie müssen wissen, daß die Hennenbachs sich seit Jahren in Schwierigkeiten befinden. Oh, denken Sie doch, solch ein feines Haus! Der Freiherr war Major und ist ein Leben großen Stils gewöhnt, der Sohn, was er Geld brauchen mag —“

„Der Sohn?“ unterbrach sie Grau.

„Ja,“ erwiderte Susanna ein wenig überrascht. „Kennen Sie ihn?“

„Ich habe ihn ganz flüchtig kennen gelernt,“ antwortete Grau. „Was ist das für ein Mensch, ich interessiere mich für ihn.“

„Das? Ach, er ist ein sehr liebenswürdiger junger Mann, aber ein wenig — ein wenig —“

Grau lächelte. „Nun?“

Mütterchen in der Ecke sagte: „Er ist ein Leichtfuß!“

Susanna lachte leise: „Aber wie kannst du das doch behaupten, Mütterchen! Nun, ja, er ist ein wenig leichtsinnig, Herr Grau. Und er ist verschwenderisch. Die ganze Familie gibt das Geld leicht aus. Auch Adele braucht viel Geld, ja, sie wirft das Geld zum Fenster hinaus, kann ich Ihnen sagen. Und nun brach das Feuer aus! Sie waren hoch versichert.“

Susanna blickte Grau lange an. „Denken Sie, wie böse die Menschen sein können! Sie wissen, was ich meine!“ Susanna ballte die Fäuste.

„Ja,“ sagte Grau; „es ist übrigens recht gut möglich, daß das Feuer von selbst entstanden ist,“ fügte er hinzu, „durch Wolle, Späne oder irgend etwas.“