Allans erster Besuch galt Hobby.

Hobbys Landhaus lag etwas abseits von Mac City. Es bestand in der Hauptsache aus Loggien, Balkonen und Veranden und stieß an ein Wäldchen junger Eichen.

Niemand öffnete, als Allan klingelte. Die Klingel schien nicht zu funktionieren. Das Haus machte den Eindruck, als sei es schon seit langer Zeit verlassen. Aber alle Fenster standen weit offen. Auch die Gartentüre war verschlossen, so daß Allan sich kurz entschlossen über den Zaun schwang. Er stand kaum im Garten, als ein Schäferhund angestürzt kam und ihn wütend kläffend stellte. Allan sprach auf den Hund ein, und der Hund gab schließlich den Weg frei, wenn er ihn auch nicht aus den Augen ließ. Der Garten war voll welker Eichenblätter und verwahrlost wie das Haus. Hobby schien ausgegangen zu sein.

Um so größer war Allans Freude und Überraschung, als er Hobby plötzlich vor sich sah. Er saß auf den Stufen, die in den Garten führten, das Kinn in die Hand gestützt, in Gedanken versunken. Er schien nicht einmal gehört zu haben, daß der Hund anschlug.

Hobby war elegant wie immer gekleidet, aber die Kleidung wirkte stutzerhaft, denn es war die Kleidung eines jungen Mannes, und der sie trug, war ein Greis. Hobby trug teure Wäsche mit farbigen Streifen, Lackschuhe mit breiten Sohlen und koketten Seidenschleifen, gelbseidene Strümpfe und eine hechtgraue Hose mit Bügelfalten und Hüftenschnitt. Eine Jacke hatte er nicht an, obschon es empfindlich kühl war.

Er saß in der Haltung eines gesunden, intelligenten Menschen und Allans Freude wallte schon auf. Aber als Hobby den Blick zu ihm emporhob und er seine entstellten kranken Augen sah und sein runzeliges fahles Greisengesicht, wußte er, daß es mit Hobbys Gesundheit noch nicht zum besten stand.

„Da bist du ja wieder, Mac,“ sagte Hobby, ohne Allan die Hand zu geben und ohne sich zu regen. „Wo warst du?“ Und um seine Augen und seinen Mund ordneten sich die Falten zu kleinen Fächern. Er lächelte. Seine Stimme klang immer noch fremd und unrein, wenn auch Allan deutlich Hobbys alte Stimme heraushörte.

„Ich war in Europa, Hobby. Und wie geht’s, mein Junge?“

Hobby sah wieder vor sich hin wie vorhin. „Es geht besser, Mac. Auch mein verfluchter Kopf arbeitet schon wieder!“

„Wohnst du denn ganz allein, Hobby?“