„Hier, die Herren werden euch chaps sagen, was ihr tun sollt.“ Und Hobby kehrte wieder zu den Wagen zurück und sprang mitten in den Holzhaufen hin und her.

Dann verschwand er in seinem Auto, um nach den Arbeitern in Lakehurst zu sehen, die mit dem Bau einer provisorischen Telephonlinie beschäftigt waren. Er schrie und schimpfte und fuhr weiter, am Bahnkörper Lakehurst-Lakewood entlang, der das Gelände des Syndikats durchschnitt. Mitten auf der Strecke, in einer Viehweide, auf der Kühe und Ochsen umherstanden, hielt ein qualmender Güterzug von zwei Lokomotiven und fünfzig Waggons. Hinter ihm her kam ein Zug mit fünfhundert Arbeitern. Es war fünf Uhr. Diese fünfhundert Arbeiter waren bis zwei Uhr mittags angeworben worden und hatten um drei Uhr Hoboken verlassen. Sie waren alle heiter, gutgelaunt, aus dem kochenden New York heraus zu sein und eine Beschäftigung in freier Luft gefunden zu haben.

Sie stürzten sich auf die fünfzig Waggons und warfen Bretter, Wellbleche, Dachpappen, Kochherde, Proviant, Zelte, Decken, Kisten, Säcke, Ballen auf die Viehweide. Hobby fühlte sich wohl. Er schrie, pfiff, kletterte rasch wie ein Affe über die Waggons und Bretterhaufen und heulte seine Befehle. Eine Stunde später waren die Feldküchen installiert und die Köche an der Arbeit. Zweihundert Arbeiter waren beschäftigt, in aller Eile Baracken zusammenzuschlagen für die Nacht, während die übrigen noch ausluden.

Als es dunkel war, empfahl Hobby seinen „boys“ zu beten und sich aufs Ohr zu legen, so gut es ging.

Er fuhr zurück zu den Geometern und Ingenieuren und telephonierte seinen Rapport nach New York.

Dann ging er mit den Ingenieuren hinunter an die Dünen zum Baden. Und hierauf warfen sie sich in den Kleidern auf den Bretterboden der Baracke und schliefen augenblicklich ein, um mit dem Grauen des Tages wieder ihre Tätigkeit aufzunehmen.

Um vier Uhr morgens trafen hundert Waggons Material ein. Um ein halb fünf tausend Arbeiter, die die Nacht im Zug geschlafen hatten und hungrig und erschöpft aussahen. Die Feldküchen arbeiteten schon im Grauen des Tages mit Hochdruck und die Bäckereien standen unter Dampf.

Hobby war pünktlich zur Stelle. Die Arbeit machte ihm Vergnügen, und obwohl er nur wenige Stunden geschlafen hatte, befand er sich in seiner besten Laune, die ihm sofort die Sympathie seines Arbeiterheeres gewann. Er hatte sich ein Pferd zugelegt, einen Grauschimmel, auf dem er den ganzen Tag unermüdlich hin und her galoppierte.

Neben der Bahnstrecke häuften sich ganze Berge von Material an. Um acht Uhr traf ein Zug von zwanzig Waggons ein, der nur Schwellen, Schienen, Karren, zwei zierliche Lokomotiven für eine Schmalspurbahn enthielt. Und um neun Uhr kam der zweite. Er brachte ein Bataillon von Ingenieuren und Technikern mit, und Hobby warf tausend Mann auf den Bau des schmalen Bahnkörpers, der zur drei Kilometer weit entfernten Baustelle führen sollte. Am Abend traf ein Zug mit zweitausend eisernen Feldbetten und Schlafdecken ein. Hobby wetterte ins Telephon und bat um mehr Arbeiter, und Allan sagte ihm zweitausend Mann für den nächsten Tag zu.

In der Tat trafen beim Morgengrauen zweitausend Mann ein. Und hinter ihnen her schleppten sich endlose Züge mit Material. Hobby fluchte das Blaue vom Himmel herunter. Allan begrub ihn buchstäblich! Dann aber ergab er sich in sein Schicksal: er erkannte Allans Tempo! Es war das an sich höllische Tempo Amerikas und dieser Zeit zur Raserei gesteigert. Und er respektierte es, obwohl es ihm den Atem benahm, und potenzierte seine Anstrengungen.