Und es zeigte sich!
Gerade jene Schiffahrtskompagnien, die Allan mit Feuer und Gift auf den Leib gerückt waren, sicherten sich die ersten Baustellen, Kaie, Docke. Lloyds Bank schluckte einen ungeheuren Brocken, das Warenhaus Wannamaker folgte.
Nun mußte man! Man mußte! Jeden Tag veröffentlichten die Zeitungen neue Ankäufe — sinnlose Summen für nichts als Sand, Geröll — in einer Bluffstadt! — aber man mußte, wollte man nicht zu spät kommen. Es gab Geschichten in der Welt, deren Ausgang man nie voraussagen konnte.
Nearer my God to thee, — es gab kein Zurück mehr ...
Allan machte keine Pause. Er hatte die Öffentlichkeit auf die nötige Temperatur gebracht und er wollte von dieser Temperatur profitieren.
Am vierten Januar lud er die Welt auf einer Riesenseite in allen Zeitungen zur Zeichnung der ersten drei Milliarden Dollar ein, von welcher Summe zwei Drittel auf Amerika und ein Drittel auf Europa entfallen sollten. Eine Milliarde sollte durch Aktien, der Rest durch Shares aufgebracht werden.
Die Subskriptionseinladung enthielt alles Wesentliche über Baukosten, Eröffnung des Tunnels, Rentabilität, Verzinsung, Amortisation. Dreißigtausend Passagiere täglich angenommen, würde sich der Tunnel schon rentieren. Es sei aber ohne Zweifel täglich mit vierzigtausend und mehr zu rechnen. Dazu kämen die enormen Einnahmen für Fracht, Post, pneumatische Expreßpost und Telegramme ...
Es waren Zahlen, wie die Welt sie noch nie gesehen hatte! Verwirrende, beschwörende, unheimliche Zahlen, die einem Atem und Verstand raubten!
Die Zeichnungsaufforderung war von den Gründern und Großaktionären des Syndikats, den blendendsten Namen der Staaten, den führenden Banken unterzeichnet. Als Chef des finanziellen Ressorts tauchte zur größten Überraschung New Yorks ein Mann auf, der aller Welt als „Lloyds right-hand-man“ bekannt war: S. Woolf, bisher Direktor von „Lloyds Bank.“