„Frauenmacht“: Es sind Stellen in dem Buch, die sind zum jubeln, und Stellen von einer Schönheit der Wehmut, wie sie wohl nur der Verfasser des „Buches vom Brüderchen“ schreiben kann. Hier ist ein inniges Kunstwerk, durch das man nicht hindurchgeht, ohne bereichert und beglückt zu werden.

(Nationalzeitung, Berlin)

„Das Buch vom Brüderchen“: Wie ein großer Dichter seinen tiefsten Schmerz durch seine Kunst verklärt, sehen wir hier mit Bangen und Andacht. Sterbendes Glück zeigt das hinreißende Buch, zeigt es so innig, warm und mit einer hoheitsvollen Ruhe, daß wir wie im Schatten der Ewigkeit wandeln.

(Deutsche Literatur- und Kunst-Zeitung)

„Die Komödie der Ehe“: In engem Stimmungszusammenhang mit seinem entzückend feinen und wehmütigen „Buch vom Brüderchen“ führt der Dichter uns in die enge, aber unvergleichlich innig bewegte Welt einer Ehe, die seltsam zusammenfällt. Jedes Wort, das hier geschrieben ist, war sicher ein Blutstropfen, von der Gewalt und Tiefe der Stimmung, dieses ganzen köstlichen Duftes, kann man nicht erzählen.

(Breslauer Zeitung)

„Wald und See“: Dieser schwedische Dichter hat die beneidenswerte Gabe, mit den schlichtesten und wahrsten und dabei ungemein poetisch wirkenden Worten den erhabenen Frieden des Waldes zu schildern und uns vollständig in den Bann seiner Geschichten zu ziehen: Wald und See und Menschen und der Himmel über ihnen: alles eine einzige wundersame Stimmung.

(Literarische Warte)

Otto Erich Hartleben

Die Serenyi. Novellen, 6. Auflage. Geh. 2 M., geb. 3 M.