Wir gehen durch den Wald. Ein Wunder ist der Wald, ein Wunder rauscht durch den Wald. Wir gehen durch die Felder, die Wiesen, ein Wunder sind die Ähren, ein Wunder die kleinste Blume. Alles wird zum Wunder.

„Wir wollen sehen wie die Sonne untergeht, Axel.“

Die Sonne sinkt hinter die Berge.

„O, o!“ Ingeborg preßt die Hände auf die Brust, ihre Augen schimmern.

Es durchschauert mich.

„Axel, der Mond kommt herauf!“

„O, o! Sieh ein kleiner Stern begleitet ihn! Ein großer goldner Stern funkelt dort über den Tannen!“ Sie hat Tränen der Verzückung in den Augen.

Ein Wunder Stern und Mensch — — — —

Ob die Tage schöner sind als die Nächte, ob die Nächte schöner sind als die Tage, wer vermöchte das zu sagen?

Niemand!