Schluchzen erstickte seine Stimme.
Er stand auf und lächelte, das Gesicht naß von Weinen.
„Verzeihung!“ sagte er, er lächelte wie ein glücklicher Knabe und ging. — — —
„Horch!“ sagte Ingeborg.
Unsere Blicke begegneten sich. Im Walde sang eine Geige. Die Geige jubelte und klang. Es war ganz still und die Geige klang so deutlich zu uns herein, als sänge sie dicht unter dem Fenster. Nie in meinem Leben hörte ich solch ein wunderbares Lied. Das weinende Glück war es.
Ingeborg saß regungslos und blickte mit großen Augen vor sich hin. Dann begann sie zu weinen, sie weinte unaufhörlich in ihre Hände, und das Weinen erschütterte ihren ganzen Körper. Ihre Schultern zuckten.
Das Lied der Geige entfernte sich, es erstarb in der großen Stille.
„Verzeihe, daß ich weinte,“ sagte Ingeborg.
Verzeihe, daß ich weinte, sagte sie!