Nein, aber diese Nacht habe etwas wie ein kleines Feuerwerk in seinem Kopfe stattgefunden.

„Ah!“ Der Bildhauer betrachtete ihn mit gutmütiger Verachtung. Er liebte Erzesse nicht.

„Gebummelt, Kapelli, gebummelt. Und zuletzt noch ein kleines Abenteuer mit einer Dame, die den reizenden Namen Li hatte.“

Aber da kam Frau Trud, fix und fertig angekleidet bis auf die Schleife, lachend, und frisch, wie aus dem Ei gesprungen.

„Guten Morgen“, sagte Ginstermann, in Sprache und Miene einen Betrunkenen kopierend.

Sie wich erschrocken zurück. „Hu, was hat er denn?“

Kapelli machte ihr ein Zeichen. Dann ging er auf ihn zu und richtete ihn energisch in die Höhe.

„Ginstermann, heute abend kommen Sie zum Tee, nicht? Adieu, Sie schlechter Kerl!“ sagte er halb ärgerlich.

Aber da zog Ginstermann sein Manuskript aus der Tasche und schlug es auf den Tisch, daß es nur so krachte.

„Sehen Sie her! Diese Nacht!“