Seine Schläfe schmerzte, in die Augenbraue sickerte es.
„So geht es, wenn man sich aufregt, mein Freund“, sagte er zu sich und lächelte, als wolle er einem hübschen Mädchen gefallen.
Die Häuser standen wieder aufrecht, die Leute hörten auf zu tanzen und zu taumeln.
Er bog links ab und ging in den Englischen Garten.
Das aufziehende Regenwetter hatte die Leute vertrieben. Der Park lag still und traurig, die Bäume verschleiert, als erwarte er einen Leichenzug. Man betrat ihn nicht ohne Bangen und Grauen.
Ginstermann blieb stehen und lauschte. Unzählige Spechte klopften an den Bäumen. Endlich entdeckte er, daß es das pochende Blut in seinen Ohren war. Die Baumgruppen erschienen ihm wie zusammengeduckte Ungeheuer, denen einer, der das nicht bemerkte, unfehlbar in den Rachen lief. Aber er war nicht so töricht. Im übrigen wußte er auch recht gut, daß es ganz gewöhnliche Bäume waren, nichts weiter. Dort oben stand der Monopteros.
Sonnentempel, Tempel der Seligkeit! Haha!
Er sah aus wie die Arbeit eines Zuckerbäckers, die nun im Regen elend zerweichen mußte.
Hahaha, gerade so. Er war Teig, weicher Teig war er.