„Ja, das ist allerdings ein Vorteil.“
Nach und nach kamen sie in ein leidliches Gespräch. Sie sprachen von ihren Zusammenkünften, bei Kapellis Fest angefangen. Sie ließen alle diese herrlichen Tage an sich vorüberziehen, ergänzten ihre Erinnerungen und lachten wohl auch über dies und jenes. Ja, sie lachten. Ginstermann kam in die Laune, Scherze zu machen, die er stets einigemal wiederholte. Und Bianka lachte mit. Eins wie das andere war bemüht, möglichste Alltagsstimmung vorzugeben, ohne zu erwarten oder zu wünschen, daß der andere sie für ernst nehme.
Hier geschah das, hier sprachen Sie das, sagte Bianka, während sie die bekannten Wege schritten.
Auch die Stelle passierten sie, wo Ginstermann einst im Wahnsinn das Kreuzchen eingegraben. Er schloß die Augen, um es nicht zu sehen.
Was wird morgen sein, was wird morgen sein, dachte er, und jedesmal zerriß sein Herz. Seine Lippen aber scherzten in gleichgültigem Tone.
Es begann zu regnen. Rings um sie rauschte es.
„Wollen Sie nicht Ihren Schirm aufspannen?“
„Nein, nein.“
„Wollen Sie nicht ins Restaurant treten?“
„Nein, nein.“