„Ob Samossy schon das Neueste in der ‚Affaire‘ des Kustos Pappla vom Museum wisse?“

„Lassen Sie mich — lassen Sie mich,“ schrie Dallmeyer, als der feiste Student ihm zuvorkommen wollte.

„Ein beispielloser Skandal. Bei—spiel—los.“ Er rang jubelnd die Hände.

„Die reine Meteoritenbörse hat er eingerichtet. Das war ein Getäuschel und Getue, angeblich fürs Museum Meteoriten gekauft, Preise in die Höhe getrieben, dann wieder nach London verkauft; keine Sau hat sich mehr ausgekannt. Aber direkt nachzuweisen ist ihm wieder nichts — und wenn auch — ich bitte Sie, Schwiegersohn vom alten Mehmke: Präsident der Akademie.“

Samossy wieherte bei dem Namen auf, als stäke ihm eine brennende Lunte unter dem Schweif.

„Mehmke rast übrigens gegen Sie, seit der Geschichte in der geographischen Gesellschaft neulich.“

„Also ist es wahr?“ Krause verlor vor Interesse den Zwicker und blieb völlig als Uhr ohne Zeiger übrig. „Onkel hat heuer als Rektor so viel zu tun, konnte leider nicht dabei sein; ich weiß also noch gar nichts Authentisches.“

Dallmeyer begönnerte:

„Natürlich ist es wahr. Nach zwei Stunden welken Blödsinns hat der Alte endlich ausgekohlt, da spricht unser Professor hier dem berühmten Ehrengast für die ‚lichtvollen Ausführungen‘ den Dank aus und schließt wörtlich:

‚Es ist mir zwar schon früher nicht unbekannt gewesen, daß Wasser bergab fließe, ich freue mich aber aufrichtig, es nun von solcher Autorität bestätigt zu hören.‘“