Selbst der Richter kriegt zum Schluß im Gewühl eins auf die Nuß.

Nee, so was Gemütliches etc.“

Draußen — draußen standen irgendwo Sterne — groß und weit weg.

Um Morgengrauen barsten Wecker auf Tellern, kreischten spitze Trichter hinein. Ein finstrer Knöchel kam von Tür zu Tür, zerklopfte durch Holz hindurch Träume im Hirn. Das Hemmungslose der Aufstehgeräusche stand plötzlich mitten in fremden Zimmern. Durch Korridore schlurfte es ohne Kragen, in Hemd und Unterhosen. Wie ertrugen sie nur eine Tracht, die tagtäglich durch dieses entwürdigende Stadium hindurch mußte?

„So mach doch vorwärts — noch nicht fertig?“ — Dann wieder in seltsamem Hedonismus: „Na, freu’ Dich bis wir nach Haus kommen!“ Türen knallten; grün vom Fleisch und Bier der Nacht, stolperte es in karierten Plaids durch die silberne Frühe. Ein Pfahl im Schotterhaufen und eine Ansichtskartenbude markierten den Gipfel.

Jetzt war es so weit:

Ungezogenes Gebrüll verkündete das Herannahen der Sonne. Männer riefen: „Na also!“ Frauen: „Ach wie süß.“ Jeder rief irgend etwas.

„Ja, so ein Sonnenaufgang bleibt doch ein Sonnenaufgang,“ begann Fräulein Mehmke — dann ward es ihr bleich vor dem anämischen Hirn, sie hätte gestern nicht so viel Schlagsahne zu den Birnen essen sollen.

Dallmeyer stieß indes aus den Wolken seines Bartes die ersten Töne von Brünhildens Erwachen: „Heil dir, Sonne!“

Krause war dagegen: