„Das ist ja gar kein Wesen wie wir, was das für Knöchelchen hat, mein Hermelin vom Mars. Solche Lieblichkeit bei solcher Größe.“ Und er raste sich aus.

Etwas ruhiger kam er zurück — brachte sie, die zitterte, nach Haus, wie sie gebeten. Sie begriff, daß er alles aufsparen wollte für das, was sie „Noch-nocher“ nannte, und war stolz auf ihn in aller Qual. Stumm glitten sie nebeneinander über den Wiesenpfad. Vor dem Tor in der Mauer riß er plötzlich die Arme auseinander — weit, hing in ihnen wie gekreuzigt.

„Alles, was mir je geschehen, war nichts gegen das, was du mir damals angetan, als du nicht kamst, aber in diesen drei Tagen hast du alles gutgemacht — ja, es ist tausendmal aufgewogen und ich bin nur Dankbarkeit.“

Und wieder von diesen nur ihm eigenen magischen, unerhörten Strahlen gehoben, mit einer glücklich, heiseren brechenden Knabenstimme:

„I love you immensely.“

Da ließ sie ihre Hände durch die Flammen fallen und umfaßte den silberdunklen Kopf.

Es war zwei Uhr nachts, unter einsamen Sternen. Und sie hatten sich noch nicht ein einziges Mal geküßt.

Das war also der „berüchtigte Wüstling“ und „Materialist“, ihm hatte sie so lang mißtraut — seiner Rasse wegen.

Scham tropfte aus den jubelnden Sternsaphiren.

Noch ein böser Vorhalt kam: ihr schien in den nächsten Tagen, als miede er geflissentlich ihre Lippen — gewisse Berührungen. An ihrem Staunen zuckte er dann jedesmal hämisch und häßlich vorbei. Einmal, Gesicht an Gesicht, nahm er ihre Arme sich vom Hals, dann brutal: