Also ist der erscheinende Wandel des Verlangens vom Ich zum nicht-Ich, vom nicht-Ich zu s-Ich zurück; aus Tat—durch Widerstand —zu Duldung; Ich-Atem—âtmâ.
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Mit dem Zerfall im Ur-sprung erscheint Zerfall in Ich und nicht-Ich, erscheint Zerfall in Willen und Unwillen, erscheint Zerfall in Zeit und Raum—erscheint Welt-wirklichkeit.
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Folge meinen Worten, o Teurer, mit offener Seele—ich führe dich sicheren Weg. Doch laß dein Verständnis nicht an Worten haften, erfasse über Worte hinaus; Worte sind Hindernis der Erkenntnis. Mit wachsender Einsicht offenbart sich dir die gegensinnliche Einheit von Erscheinung und Verlangen. Sprich es unverstanden nach—was unverständlich scheint wird selbstverständlich.
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Einheitliches Verlangen erscheint im Ich in Willen und Unwillen gespalten.
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Ich, zum Ziele wollend, stößt Ungewolltes unwillig von sich ab, schafft im eigen-Willen Widerwillen. Widerwillen weicht vom Ich, wird im gegen-Stand selbst-ständig, ist fremdes entgegenstehendes Wollen—: Willen in mir—Willen außer mir—das ist Raum. Raumerscheinung schafft sich durch Aus-legung des Widerwillens im Ich.
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