Durch ur-Sprung—ur-Teil, sich ab-scheidend unter-scheidet: Ich —Welt; weiß sich Bestand—Akâsha; fühlt Verlangen—Kama; erfährt Wirklichkeit—Karma; unterscheidet in Akasha atmend: Zeit und Raum; unterscheidet in Kama atmend: Wille und Kraft; unterscheidet in Karma atmend: Tat und Duldung—: all-so ur-Teil—gegen-Teil atmend wirkt s-Ich in dir die Wirklichkeit dieser Welt. Alle unter-Scheidung durch ab-Scheidung im ur-Sprung;—alle ver-Schiedenheit, alle Umwandlung, alle Vielheit bloße Worte, nur Namen—Eines ist es in Wahrheit. Sehend geworden erkennst du: Es ist der Welt, die dich lebt, Atmen: — âtmâ —
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So, o Teurer, mögen wir Menschen, die Erscheinung durchschauend, uns Karma vorstellen. Vorstellung, nicht letzte Erkenntnis. Weg zur großen Lehre, draußen Stehenden ein zu bewahrendes Geheimnis— verhüllte Wahrheit—upanishad.
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So lautet in âranâda-upanishad der vierte adhâyâ: Karma,
Wirklichkeit; nunmehr: Manas, Verstand und Urteil.
V. DER URTEILENDE VERSTAND — manas —
Zu dem was ich dir nunmehr zu sagen gedenke, o Teurer, behalte vor Augen: Geringes Verständnis spricht durch uns Menschen: Von Trugbildern unserer Sinne geblendet, taumeln wir, einer geängstigten Herde gleich, dahin und dorthin, von Torheit zu Torheit, wie Blinde von Blinden, wie Irre von Irren geführt.— Sagt dir Jemand: zu verwerfen sei diese Lehre, sie hebe den Unterschied zwischen Recht und Unrecht auf, sie preise nicht das Gute und verabscheue nicht das Böse—so antworte ihm: diese Lehre lehrt, über Recht und Unrecht hinaus, der Menschheit höchstes Ziel— Selbstlosigkeit. Und gewiß: festgefügt ist der Grundbau dieser Lehre, unerschütterlich, auf dem Grunde, der unsere Welt trägt. Ist das Eine so ist das Andere—untrennbar; untrennbar ist Erlösung von dieser Lehre vollem Erleben.
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Durch ur-Sprung: ur-Teil-Ich-er-Scheinung; aus ur-Teil-Ich:
ver-Langen: —Tat; aus Tat-widerstand: —Verständnis.
— MANAS —
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