"Ach, du mein lieber Gott'…Ach Gott! Ach Gott! Die arme Frau!"
Sie hatte jetzt ihr Gesicht in das Kissen gepreßt und weinte.
"Nu ja! Nu ja! Nu heul doch noch'n bißchen! Das ist ja deine Force!
Weiter kannste ja woll nischt!"
Er war eben in die Pantoffeln gefahren und suchte nun auf dem Tisch herum. Ein Messer klapperte gegen die Kochmaschine, eine Tasse war umgekippt.
"Natürlich! Keen Fippschen mehr! Für deine Schwind sucht hast du ja noch'n janz juten Appetit! … Herrlich Das tut immer, als ob es Poten saugt, uund frißt ein'm die Haare vom Kopp runter!"
Er hatte sich seine Fäuste in die Hosentaschen gestopft und schnaubte nun im Zimmer auf und ab.
"So'ne Zucht! So eine—Zucht!!"
Er hatte mit dem Fuß in die kleine, hohle Kiste mit dem Nähzeug gestoßen. Die Flasche war auf den Boden geschlagen, das Licht bis unters Bett gekullert.
"Lächerlich!"
Er hatte jetzt auch noch die Flasche druntergestoßen. "Lächerlich!!…Wirst du still sein?!!"