Noch trug nicht fremden Volks Krone der Löwe,
Danebrog hat noch das Tuch nicht gespalten,
Zukunft erschien mir,
Sah dort um Wergelands Denkmal in Mengen
Bauern sich drängen, Bauern sich drängen.

Von den vergangnen Verlusten das Meiste,
Von dem Errungenen, von dem Ersehnten,
Ja, meist von allem:
Pflichten der Vorzeit, der Zukunft Ehre
Tragen der Bauern, der Bauern Heere.

Bitter sie sühnten, was einst gesündigt.
Doch sie erheben sich. Jüngst erst im Tinge
Kämpften sie mannhaft.
Von Süd, West und Norden, aus Trondhjemer Landen
Alle die Bauern, die Bauern erstanden.

Halten die Beute, da weiter sie wollen;
Ganz sei uns eigen der Freiheitsgedanke!
Alle wir wissen's:
Wenn einstmals Wergelands Sommer entglommen,
Mit ihm die Bauern, die Bauern kommen.

FREDERIK HEGEL

Die Lüfte liebe ich, die kühlen,
Erhaben rein,
Im Hoheitsschein,
Die mich wie Freiheitsflut umspülen.

Im Walde mich's am liebsten leidet,
Wenn Phantasie
Mit Herbsts Genie
Ihn malt, nicht wenn ihn Grünschmuck kleidet.

Ich kannte einen: seine Reinheit
War herbstlich mild,
Sein Ebenbild
War Herbsteshimmels Farbenfeinheit.

Sein Bild ist wie—wenn in frostigem Tanz
Des Winters Graus
Umstürmt das Haus,—
Meines Herdes erster erwärmender Glanz.

Und wenn das Sehnen nimmt ein Ende,
Wenn Sommers Lied
Nach innen zieht,
Hat Freundschaft Tempelsonnenwende.