Den Ola-Per hat er auf sein Scheundach gehoben,—
"'s nächste Mal bleibst du drei Wochen droben!"
Hans Bugge war ein Mann, von Ansehn nicht gering,
Land und Strand war nicht sicher, wo sein Fuß ging.
"Hallo, Schneider Nils, wo pflögst du gern der Ruh?
So spuck' ich auf den Fleck und leg' dich selber dazu!"
"Du komm nur erst heran, so werd' ich dir's sagen!
Meinst, es langt schon dein Maul, einen Mann zu erschlagen!"
Beim ersten Gang war noch nichts gebrochen.
Beide Kerle standen noch fest in den Knochen.
Beim zweiten Gang strauchelte Bugge-Hans.
"Wirst müd', Bugge? He, 's ist ein harter Tanz!"
Beim dritten Gang stürzt' er, spie Blut auf die Diel'—
"Hast wacker gespuckt, Kerl!"—"Verdammt! Wie ich fiel!"
Weiter sang der Junge nicht; es gab noch zwei Verse, die die Mutter ihn wohl nicht gelehrt hatte:
Sahst du je eines Baums Schatten auf jungem Schnee?
Sahst du je, wie Nils eine Jungfrau anlacht, he?
Hast du je Schneider Nils den Halling tanzen sehn?
Bist du ein Mädel, so geh;—sonst ist's um dich geschehn.