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Auf der Promenade vor dem Hotel Viertelsiebenuhrsonne.
Der Asphalt ist wie mit rötlichem Goldpapier belegt. Eine Brustwehr ist da, aus Schmiedeeisen, und ihr entlang eine Reihe wohlsituierter Bäume. Und da sitzen die Passagiere des Hotels bis spät in die Nacht. In angenehmen Korbstühlen und die Bäume machen: www ... Und dann reden die Passagiere nur ganz gedämpft. Oder sie schauen auf das Meer hinaus. Auf das Meer ...
Eine kühle Windwoge kommt vom Meer, die Meerbrise, und fältelt den Saum eines farblosen, spinnewebedünnen Schleiers zwischen Zeige- und Mittelfinger einer Sechzehnjährigen.
Und die ist Frau ... Ihre Rechte aber ruht in der Hand ihres Mannes, der mit ihr logis genommen hat im Hotel.
Als die Passagiere des Zuges Nr. 54 noch eine halbe Stunde zu ihrem Ziel hatten, riefen sie: der See, der See! Also war es der See und nicht das Meer? Aber als sie das riefen, war es ihr Thalatta. Und somit ist es das Meer. — Und weit weg von der Brustwehr taucht ein Dampfer auf. —
Alles sieht die Lichter und vielleicht auch noch den weißgestrichenen Schiffskörper. Das nicht mehr, daß auf dem Bug „Himmelsschlüssel“ aufgemalt ist und Blumen dazu, mit Liebe.
Und aller Augen begleiten das Schiff auf seiner Fahrt. Auf dem einsamen Meere draußen, Ozean ...
Sie reden jetzt fast nichts, die Passagiere des Hotels, sie schauen nur und horchen noch so nebenbei auch auf die (Miniatur-) Wogenkämme, die sich unter der eisernen Brustwehr brechen.