„So, jetzt muß ich schon gehen“, sagte sie schnell. Lockenberg bedenkt laut: Es ist halb sieben!? Er hatte die Uhr in der Hand. „Um halb sieben muß ich schon zu Hause sein“, antwortet Luise ...
Luise ging mit den Vöglein schlafen ...
*
Werther hatte Luise geliebt, mit der ganzen Hingebung seines noch nicht zwanzigjährigen Herzens. Da geschah etwas und das kam so:
Es war der zehnte März, ach, damals war ihr Herz noch der Buchenhain mit der süßen Melancholie des Vogelliedchens darin, und der kühlen Gruft, die so lange für ihn bereit stand. In die er sich dann bestatten wollte, die Hände über der Brust gekreuzt, und nach jener unglücklichen Liebe ...
Aber Luise rät: „Und Mary?“
(Von Adelinen ahnte sie nichts.)
„Die Mary ist mir nichts, Luise ...!“
Wie ein Pilgrim erschöpft hinsinkt an den Stufen vor der sich verschließenden Pforte, auf der Fahrt ins gelobte Land. So war dieses „Luise“.