Dasselbe glaubt auch der Wald, denn er wiederholt es.

Sie nimmt den Brief mit der Linken. Eine feine Hand ist in dem weißen Handschuh, hinter der weißen Kappe lacht die Frau.

Nicht ganz so groß ist sie wie er. Ihre Schritte erinnern an die blendender Stuten vor dem Leichenwagen, denen der Galopp versagt ist.

— Er läßt sie über den Weg und sie geht hinunter.

... Nun war er wieder auf dem Plateau. Und viel weiter unten, da stand sie, ihr graugrünes Kleid nach der neuesten Mode.

Das Körpergewicht ruht auf dem rechten Bein, so stand sie und las. Vom Gemeindeplatz tönten die Glocken herauf. Dann geht sie rasch weiter und ihre rechte Hand mit dem Blatt Papier schwenkt übertrieben stark in der Luft.

4.

Mondnächte, wie in dem Tanzmärchen, da das adelige Fräulein Strohlendorf plötzlich mitten auf dem Märchen-Waldboden stand, hergeweht von den Cephyren. Auf einem Bein, Kopf hintenüber, erstarrt, in Hingebung ... Unbekanntem ...

... Und eine Hoboe die Sterne herabflötet zu ihr ...

— Auf dem „Kamm“ hatte der Wind seine letzten Seufzer ausgehaucht. Kein Hälmchen rührt sich. Das einzige, was sich regt, das Flimmern der Sterne. Da raschelt es im Laub und zwischen den Bäumen kommen zwei daher. Im grünen Mondlicht, das an den Bäumen herabfließt, am Boden weiterrieselt und irgendwo unter dem modernden Laub in die Erde lautlos hineinrinnt. Puck, Bohnenblüte, Oberon.