Er ging mit.
Nein, er konnte es nicht begreifen, sie war es, die er hier traf? Und sie hatte sich jetzt gerade unter seinen Schutz gestellt.
Er sah dies Bild: Die Hände vor der Brust, blickt sie ängstlich zurück, während er dicht vor ihr stand und bei ihr ..., seine Hände über sie hielt und sie schützte ...
Ach, wie gern würde er Qualen erdulden!
Da, mich, seid einmal gütig in eurem Leben, würde er ausrufen. Nach peinvollen Minuten: Meine Wunden lassen mich noch eine halbe Stunde am Leben?
„Ja, eine knappe halbe Stunde“, sagen sie darauf.
So ist es gut, antwortet er.
Und zu Luise gewendet: Jetzt kann ich dich noch begleiten, und er lächelt glücklich. Bei der Tür zu dir erst werde ich stürzen, aber ich kann dann noch nachblicken, du ... Und da wendet er sich noch einmal zu jenen Männern und winkt ihnen mit der Hand: Ich bin Euch dankbar, gut waret Ihr, ich bin Euch dankbar ...
Da merkte er plötzlich, daß sie ihn die ganze Zeit von der Seite ansieht. Und da er sich zu ihr wendet und dies sieht, sagt sie: „Sie sehen leidend aus, waren Sie krank?“
Da wird in ihm all sein Leid wieder wach, lebhafter denn je, eine Garbe von weichen Gefühlen drängt es nach außen; da preßt er sie an sich, seine Hand zuckt, so wild reißt er sie an sich. Der linke Arm schlingt sich um ihren Kopf und die Hand drückt auf die Stirne; ganz sinnlos ist er und merkt nicht, daß er ihr mit dem Finger am Auge weh tut. Er bedeckt sie mit heißen Küssen, Mund, Wange, und benetzt sie mit Tränen ...