Mit diesen beiden Sammlungen hat sich Brigitte Augusti einen ersten Namen als Jugendschriftstellerin gesichert. Die Kulturbilder „An deutschem Herd“ verfolgen nach dem Vorbilde der „Ahnen“ Gustav Freytags den Zweck, der weiblichen Jugend das Leben und Wirken unserer deutschen Frauen durch sieben Jahrhunderte hindurch an der Hand fortlaufender, aber selbständiger Erzählungen zu schildern, die durch ihren weitangelegten kulturgeschichtlichen Hintergrund eine sie hoch über die landläufige seichte Mädchenlitteratur erhebende Bedeutung gewinnen. — Von nicht minder ungewöhnlicher Bedeutung ist die andere Sammlung „An fremdem Herd“, die sich auf geographisch-sittengeschichtlichem Boden bewegt, in der Jetztzeit spielt und das öffentliche und häusliche Frauenleben in den verschiedenen Ländern zum Gegenstande hat.
Quer durch Indien.
Probebild aus: Brigitte Augusti, Unter Palmen.. (S. [S. gegenüber.])
Reich ausgestattete Bücher für junge Mädchen.