„Meint Ihr?“ fragte Hans zurück, indem er vor Freude über das Lob errötete; „ich habe noch nie vor den großen Meistern gesungen, und ich fürchte, sie werden nicht so milde urteilen, wie Ihr, Jungfer Sabine.“ Dennoch konnte er der Lockung nicht widerstehen und meldete sich zum nächsten Gesang, den er mit heller Stimme also ertönen ließ:
„Es thront auf einsam kahler Höh’
Der königliche Aar,
Und rings auf allen Gipfeln,
In grünen Waldeswipfeln
Haust eine stolze Vogelschar.
Doch auch im niedrigen Gezweig
Ein fröhlich Völklein schwärmt.
Sie nisten selbst in Mauern
Zufrieden, sondern Trauern.