Aloën (Aloë spicata). Bis zu 9 m hoch. Entweder stammlose oder palmenähnliche verholzte Gewächse. Dicke, fleischige Blätter, am Rande mit scharfen Dornen besetzt. Traubenförmige, schön gefärbte Blüten.
Baumwollstaude (Gossypium punctatum und arboreum; „Msufi” oder „Mesofi”). 2–3 m hoch. Besteht aus 4–5 grünrindigen Stämmen, mit je 1 m im Umfang, die aus einer Wurzel entspringen. Die spitzig zulaufenden dornigen Zweige stehen steif vom Stamme ab. Dürftige Blätter. Die Frucht ist eine 3–5fächerige Kapsel, welche bei der Reife in 3–5 Klappen aufspringt, wobei die langen weißen Haare — die Baumwolle — elastisch hervorquellen. Sie bedarf kalkreichen Bodens.
Erica. Kommt als niedriges Gebüsch vor, erreicht als Gesträuch eine Höhe bis zu 6 m. Die Blätter sind schmal und geschuppt.
Euphorbie, Wolfsmilchbaum (Eupborbia). Kandelaber-Euphorbie (E. canariensis). 5 m hoch. Säulenförmige, fleischige, blattlose, mit Dornen besetzte Stämme. Der Saft dient als Brech- und Purgirmittel.
Farrn (Filices, Alsophila armata); als Farrnkraut und Farrnbaum bis zu 6 und 9 m Höhe. Säulenförmige astlose Stämme mit Rosetten von Wedeln als Wipfel.
Hanf (Cannabis indica; „Bang” [arabisch]). 3 m hoch. Die Blätter werden wie Taback zubereitet und geraucht.
Opuntien. Sträucher von blattlosen, dicken, fleischigen Stämmen von runder oder eckiger Gestalt, mit Astbildung und geringer Holzentwickelung. Der Blätteransatz ist nur angedeutet durch warzenförmige, mit kleinen Dornen bespickte Höcker.
Ricinusölpflanze (Ricinus communis; „Mbono”). Erreicht die Höhe von 12 m. Große handförmige Blätter. Das im Innern enthaltene Oel wird von den Eingeborenen als Salbe benutzt.
Stechapfel (Datura stramonium; „Muranha”). Narkotischer Strauch mit großen weißlichen Blüten und einer stacheligen, eiförmigen Kapsel (Stechapfel), welche scharfbitter schmeckenden, giftigen, atropinhaltigen Samen umschließt. Blätter, Blüten und Wurzelfasern werden in getrocknetem Zustand geraucht als Mittel gegen Asthma und Husten. Gedeiht nur auf nassen Wiesen.