[64] Ich verwende das Wort „Ästhetismus“ als einen abgekürzten Ausdruck für „ästhetische Weltanschauung“. Ich meine daher nicht jenen Ästhetismus mit dem übeln Beiklang des Ästhetisch-Tuns und der Anempfindelei, was man vielleicht als Ästhetizismus bezeichnen könnte.
[65] Vergl. dazu Schiller: Über die notwendigen Grenzen beim Gebrauch schöner Formen, p. 195. „Dafür nämlich, dass bei dem ästhetisch verfeinerten Menschen die Einbildungskraft auch in ihrem freien Spiele sich nach Gesetzen richtet, und dass der Sinn sich gefallen lässt, nicht ohne Beistimmung der Vernunft zu geniessen, wird von der Vernunft gar leicht der Gegendienst verlangt, in dem Ernst ihrer Gesetzgebung sich nach dem Interesse der Einbildungskraft zu richten, und nicht ohne Beistimmung der sinnlichen Triebe dem Willen zu gebieten.“
[66] l. c. p. 81.
[67] l. c. p. 81: „indem der weibliche Gott unsere Anbetung heischt“ etc.
[68] Ich habe diesen Punkt in meinem Buche „Wandl. und Symb. der Libido“ weitläufig erörtert.
[69] l. c. p. 108.
[70] l. c. p. 118.
[71] l. c. p. 120.
[72] l. c. p. 121.
[73] l. c. p. 123.