Goldoxyd, Platinoxyd, Antimonoxyd, Zinnoxyd, Zinnoxydul, arsenige und Arseniksäure.
1. Goldoxyd.
a. Auflösung.
Metallisches Gold und sämmtliche in Wasser unlösliche Goldverbindungen erwärmt man mit Salzsäure und fügt nach und nach Salpetersäure zu bis zur erfolgten Lösung, oder man digerirt wiederholt mit starkem Chlorwasser. Letztere Methode wendet man namentlich dann an, wenn man kleine Mengen Gold lösen und beigemengte fremde Oxyde ungelöst lassen will.
b. Bestimmung.
Das Gold wird nie anders als im reinen Zustande gewogen. In diesen Zustand bringt man seine Verbindungen entweder durch Glühen, oder durch Fällen als Gold oder Schwefelgold.
Man verwandelt in
| Gold: | |
| a. | durch Glühen: Sämmtliche Verbindungen des Goldes, in welchenkeine an und für sich fixe Säure enthalten ist. |
| b. | durch Fällung als Gold: Alle Verbindungen ohne Ausnahme, beidenen a. sich nicht anwenden lässt. |
| c. | durch Fällung als Schwefelgold: Goldverbindungen, wenn sie sichmit gewissen anderen Metallen in einer Lösung befinden, behufsder Scheidung. |