Silberoxyd, Quecksilberoxydul, Quecksilberoxyd, Bleioxyd, Wismuthoxyd, Kupferoxyd, Cadmiumoxyd.
I. Trennung der Oxyde der fünften Gruppe von denen der vier ersten Gruppen.
| Uebersicht: | Silberoxyd | von | den | Oxyden | der | Gruppen | 1 — 4: A, — B. 1. |
| Quecksilberoxyd | „ | „ | „ | „ | „ | 1 — 4: A, — B. 2. | |
| Quecksilberoxydul | „ | „ | „ | „ | „ | 1 — 4: A, — B. 2. | |
| Bleioxyd | „ | „ | „ | „ | „ | 1 — 4: A, — B. 3, von Manganoxydul B. 6. | |
| Wismuthoxyd | „ | „ | „ | „ | „ | 1 — 4: A, — von Manganoxydul B. 6. | |
| Kupferoxyd | „ | „ | „ | „ | „ | 1 — 4: A, — Zinkoxyd B. 4, — von Manganoxydul B. 6. | |
| Cadmiumoxyd | von den Oxyden der Gruppen 1 — 4: A, — von Zinkoxydund Nickeloxydul B. 5, — von Manganoxydul B. 5. u. 6. | ||||||
Sämmtliche Oxyde der fünften Gruppe von denen der vier ersten Gruppen.
Grundlage: Schwefelwasserstoff fällt aus sauren Lösungen die Metalle der fünften Gruppe, nicht aber die der vier ersten Gruppen.
Die Punkte, auf die man bei der Ausführung besondere Rücksicht zu nehmen hat, sind folgende:
α. Bei der Scheidung der Oxyde der fünften Gruppe von den Oxyden der Gruppe 1, 2 und 3 genügt es, wenn die Lösung, aus der man durch Schwefelwasserstoff das fällbare Oxyd ausscheiden will, überhaupt saure Reaction zeigt, gleichgültig von welcher Ursache dieselbe abhängt. Sollen aber Oxyde der Eisengruppe von denen der fünften Gruppe getrennt werden, so muss die Flüssigkeit nothwendiger Weise eine freie Mineralsäure enthalten; andernfalls kann Zink, unter Umständen auch Kobalt und Nickel, mit niedergeschlagen werden.
β. Aber auch, wenn man der betreffenden Flüssigkeit ziemlich viel Salzsäure zusetzt, gelingt es doch nicht immer, der Mitfällung des Zinkes ganz vorzubeugen[59]. — Man hat daher die gefällten Schwefelmetalle der fünften Gruppe bei weiterer Trennung stets so zu behandeln, dass man das darin möglichenfalls enthaltene Zink noch gewinnt.