15. Man füllt die grossen Flaschen (§. [175. 6.]) mit Wasser. Es ist gewöhnlich nicht nöthig, dasselbe zu filtriren.
16. Man nimmt auf Alles Rücksicht, was die Quelle etwa Besonderes bietet und was überhaupt für die Untersuchung von Interesse sein kann; so namentlich darauf, wie viel Wasser die Quelle liefert, — ob das Niveau constant ist, — ob sich in den Ausflussröhren und etwaigen Reservoirs ein schlammiger Absatz oder ein fester Sinter bildet (von welchem dann eine ziemliche Menge mitzunehmen ist), — welcher Formation das Gebirge angehört, in dem die Quelle zu Tage kommt, — wie tief sie entspringt, — wie sie gefasst ist, — welches die vorwaltende Wirkung des Wassers ist u. s. w.
B. Arbeiten im Laboratorium.
I. Qualitative Analyse.
Dieselbe wird nach der in meiner Anleitung zur qualitativen Analyse, achte Aufl. §. [201] beschriebenen Weise ausgeführt[100].
II. Quantitative Analyse.