Man trockne reines Stärkemehl bei 100° und bestimme es nach §. [210].

[55]. Bestimmung des Aetznatrons neben kohlensaurem Natron.

Man analysire eine Aetznatron enthaltende Soda nach §. [188].

[56]. Braunsteinbestimmung nach Fresenius und Will.

Man prüfe den auch in Nro. [46] angewandten Braunstein nach §. [195].

[57]. Bestimmung der Löslichkeit des Kochsalzes.

a. Bei Siedhitze. Man löst völlig reines, gepulvertes Chlornatrium mit destillirtem Wasser in einem Glaskolben, erhitzt zum Kochen und erhält darin, bis sich ein Theil des Salzes ausgeschieden hat. Alsdann filtrirt man durch einen mit kochendem Wasser umgebenen und mit einer Glasplatte zu bedeckenden Trichter möglichst rasch in einen geräumigen gewogenen Messkolben, verschliesst denselben, sobald einige Unzen Flüssigkeit darin sind, mit einem Korke, lässt erkalten und wägt. Alsdann füllt man den Kolben mit Wasser an bis zur Marke und bestimmt in einem aliquoten Theil der Lösung das Kochsalz durch Abdampfen in einer Platinschale (zweckmässig unter Zusatz von etwas Salmiak, welcher das Decrepitiren beim Glühen einigermaassen verhindert).

b. Bei 14°. Man lässt die kochend gesättigte Lösung unter häufigem Umschütteln bis auf die genannte Temperatur erkalten und verfährt alsdann wie in a.

100Thle.Wasserlösenbei109,7° 40,35Kochsalz.
10014° 35,87
[58]. Bestimmung der Löslichkeit des Gypses.