Der Verfasser hat verkleidet eine Pilgerfahrt nach Mekka mitgemacht und dabei sein Leben aufs Spiel gesetzt, da das Betreten der heiligen Stadt bei Todesstrafe jedem Christen verboten ist. Diese Reise, die den Leser von vornherein in die höchste Spannung versetzt, ist bis zum Schluß gleich interessant, lebendig und anschaulich beschrieben.  (Literarischer Ratgeber)

5. Alte Bilder aus einer alten Stadt. Episoden aus der bremischen Kulturgeschichte von J. G. Kohl. Mit acht Bildern.

Ein Heimatbüchlein, wie wir eins für jede deutsche Stadt wünschen! Es stellt die unmerklichen, leisen Umwandlungen dar, die die alte Stadt im Laufe der Jahrhunderte durchmachte, und wie sie aus einem befestigten Dorfe allmählich eine weitgeöffnete moderne Stadt geworden ist.  (Magazin für Pädagogik)

6. Eine Reise um die Welt. Von Charles Darwin. Mit sechs Bildern.

Die Aufzeichnungen entstammen einem Tagebuch, das der erst 25jährige Darwin auf seiner mit Kapitän Fitzroy unternommenen Südamerika-Expedition geführt hatte. Die ungekünstelte Art der Beschreibung, die Forscherfreude an jeder, auch der kleinsten, Naturerscheinung, verleiht den Darwinschen Reisebriefen einen besonderen Reiz.  (Breslauer Morgen-Zeitung)

7. Der Ursprung des französischen Krieges. Von Heinrich von Sybel. Aus H. v. Sybels „Begründung des Deutschen Reiches durch Wilhelm I“. Ohne Bilder.

Die hier gebotene Darstellung vom Ursprung des französischen Krieges gilt bis auf den heutigen Tag als die beste und gründlichste Bearbeitung dieser zwölf entscheidenden Tage. Immer wuchtiger und nachdrücklicher wird die Sprache, immer lebendiger die Erzählung, und sie läßt schließlich den Leser bis zum Ausbruch des Sturmes nicht mehr zu Atem kommen.

8. Auf dem Orinoko. Eine Reise in die Äquinoktialgegenden des neuen Kontinents. Von Alexander von Humboldt. Mit neun Bildern und einer Karte.

Die Geschichte der Humboldtschen Reise zeigt, daß eine Welt- und Forschungsreise vor hundert Jahren zu ganz ungewöhnlichen körperlichen und geistigen Leistungen nötigte. Sie zeigt aber auch gleichzeitig Humboldts, des größten naturforschenden Reisenden aller Zeiten, wunderbare Gabe, alle Erscheinungen im Natur- und Menschenleben zu verbinden und eine ganz neue, auf vergleichende Länder- und Völkerkunde berechnete Reisekunst zu kultivieren.

9. Das Leben der Bienen. Von Maurice Maeterlinck. Auswahl. Mit vier Tafeln.