Die Lebensgeschichte eines aus kleinen Anfängen emporgekommenen Seefahrers, den sein Beruf im Laufe der Jahre bis in ferne Erdteile führte. In knappen und in seiner ruhigen Sachlichkeit doppelt anschaulichen Schilderungen rollt sich dieses äußerlich unscheinbare, innerlich aber um so tüchtigere Menschenleben vor uns auf, das durch seine wortkarge Pflichterfüllung und sein kerngesundes Wesen viel Gewinnendes und Nachstrebenswertes an sich hat. (Die Gegenwart)
So ohne allen Prunk, ohne alle Selbstgefälligkeit, ja selbst ohne die in Seemannskreisen übliche schalkhafte Aufschneiderei vorgetragen, wirkt das Leben Heinrich Brocks wie ein Stück einfacher herber Natur, fern von jeder Romantik und Abenteuerlichkeit. Und es wirkt auf jung und alt. (Das literarische Echo)
Das Schiff in der Flasche
Meine wunderbare Reise mit dem Klabautermann auf der Brigg Albatros am 24. September 1908. Von Heinrich Vogel. Gebunden 2 Mark
Man folgt Heinrich Vogel gern auf der Phantasiereise jenseits der Welt. Der Reisende gelangt auf einem geheimnisvollen Strom zu längst versunkenen Geschlechtern, zu Fahrtgenossen des Pizarro, er findet Peter Schlemihl und lockt mit der Musik seiner Weidenflöte den Schatten des tragischen Wanderers heran, der nun unter dem Strahl der Sonne zusammensinkt und den Weg in die goldene Stadt der Ewigkeit findet. Und er sieht sich schließlich wieder vor seinem Schreibtisch, zurückgekehrt aus dem Phantasieland in der heimatlichen lieben Enge, die nun für immer ein Hauch der geheimnisvollen Traumfahrt durchwehen wird. Das Buch ist das Werk einer reinen und feinen, liebenswürdigen und natürlichen Phantasie. (Königsberger Hartungsche Zeitung)
Hamburger Hafenbilder
Von Wilhelm Dittmer. Billige Ausgabe. Kartoniert 2 Mark. 12 doppelseitige, 24 ganzseitige Bilder, 48 Seiten Text
Was für wunderbare Zeichnungen und welch frischen aus dem Leben geschöpften Text gibt uns dieses billige Volksbuch. Es ist geradezu eine Poesie der Arbeit, kein anderer würde es besser verstanden haben, uns die Arbeit des Hamburger Hafens anschaulicher und reizvoller näher zu bringen als Wilhelm Dittmer. Er führt uns in die Schifferstuben, auf Deck, in die Kajüten, in die Hafenkneipen, und läßt uns so einen ursprünglichen Einblick tun in das Getriebe des Hamburger Hafens. Jeder Deutsche wird das Buch mit Stolz und Befriedigung lesen, ist doch das, was im Hamburger Hafen geleistet wird, etwas Gewaltiges, das dem deutschen Namen auf der ganzen Erde Ehre macht. (Der deutsche Kaufmann im Auslande)