im Heidehaus mit stiller Gebärde.“

Die Jahre vergingen, und um den Wald war es immer schlechter bestellt. Die Heide dehnte sich weiter und weiter aus, bis sie das andere Ende des Waldes erreichte. Die großen Bäume starben ab und stürzten um, sobald der Sturm sie ordentlich anpackte. Dann lagen sie da und verfaulten, und das Heidekraut wuchs über sie weg. Nun war nur noch ein Dutzend von den ältesten und stärksten Bäumen übrig, aber sie waren alle hohl und hatten ganz dünne Wipfel.

„Meine Zeit ist um, ich muß sterben,“ sagte der Wald.

„Habe ich es dir nicht vorhergesagt!“ rief ihm die Heide zu.

Aber nun bekamen die Menschen einen großen Schreck, weil die Heide so ungestüm gegen den Wald vorging.

„Woher soll ich Bretter für meine Werkstatt nehmen?“ rief der Tischler.

„Woher soll ich kleines Holz bekommen, um mein Essen zu kochen?“ klagte die Frau.

„Woher sollen wir Brennscheite holen für den Winter?“ seufzte der alte Mann.

„Wohin soll ich im Frühling mit meiner Braut spazieren gehen?“ schalt der junge Mann.