Es kamen Dampfer, bloß um die vielen tausend Tonnen mit gesalzenen Heringen abzuholen. Der Kaufmann verbrauchte all das Salz, das er hatte, und mußte sogar noch mehr holen lassen. Die Fischer bezahlten ihm ihre Schulden und kauften sich Branntwein und Tabak und Garn für neue Netze und Speck für den Winter und ein neues Tuch für ihre Frauen und alles, was ihr Herz begehrte.

Über einen Monat dauerte der Heringsfang. Als er zu Ende war, da waren alle fröhlich und guter Dinge.

„Gott hat euch eure Sünden vergeben!“ sagte der Pfarrer.

„Das Wasser hatte die richtige Wärme und war salzig genug, und der Meeresboden hatte die richtige Beschaffenheit,“ sagte der Doktor.

Aber Ole meinte: „Die Wale und Möwen sind zur rechten Zeit gekommen.“

Während nun der Kaufmann des Fischerdorfes alle die Taler zählte, die er verdient hatte, und während die Bewohner sich des guten Ertrages freuten, hatten sich die Heringe, die mit dem Leben davongekommen waren, wieder ins Meer begeben.

Doch vorher hatten sie auf dem Grunde des Fjords ihre Eier gelegt.

Es waren winzige Eierchen, die wie an Schnüren zusammengeklebt und an Steinen und Wasserpflanzen und allem, was sich sonst auf dem Boden des Fjords fand, befestigt waren.