Und fort zogen Zeisig, Hänfling und viele andere. Der Herbst aber setzte das Horn an den Mund und blies:
„Die schönsten Dinge von der Welt
rings auszustreu’n dem Herbst gefällt:
Äpfel, Beeren, Nüsse, Wein.
Farben bunt und wunderfein
schmücken sein gewaltig’ Zelt.“
Und Amsel und Drossel schnatterten lustig im Gebüsch, das von Beeren leuchtete, und tausend Spatzen fielen mit ein.
In der Nacht war es ganz still. Der Hirsch ging lautlos über die Wiese und spähte mit erhobenem Geweih. Der Vogel saß irgendwo und schlief, das Köpfchen unter dem Flügel; der Wind getraute sich kaum, in dem vergilbten Laube zu flüstern. In ferner Ruhe funkelten die Sterne. Und dann fielen die Blätter.
Während sie sich von den Zweigen lösten, während sie die Luft durchschwirrten und zu Boden fielen, seufzten sie leise und erfüllten den Wald mit seltsamen Klagelauten. Aber niemand konnte sie hören, der nicht seine eigene Hoffnung hatte sterben sehen.