zum letztenmal —
bald schließen sich die Seen.
Flieg, Vogel, fort!
Sink, Frosch, an Ort!
schließ, Bien’, dein Haus,
schlaf, Bär, dich aus!“
So war es also vorbei. Und alles vollzog sich so schnell, daß man gar nicht klar darüber wurde, wie es anfing und wie es endete.
In Scharen verließen die Vögel das Land. Star und Kiebitz, Drossel und Amsel, sie alle zogen nach Süden. Jede Nacht hörte der Spatz ihr Pfeifen und Flügelrauschen in der Luft.
Jeden Morgen, bevor die Sonne aufging, fuhr der Wind durch den Wald und riß die letzten Blätter von den Bäumen. Jeden Tag wurde der Wind stärker, zerbrach große Zweige, fegte die welken Blätter in Haufen zusammen, trieb sie wieder auseinander und legte sie zuletzt als weichen, dicken Teppich über den ganzen Waldboden hin. Hier und dort hing ein vereinzeltes Blatt an einem Zweige, das sich sträubte und nicht sterben wollte. Aber es wurde ihm nur eine Galgenfrist bewilligt. Fiel es nicht heute, so fiel es morgen.